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Nach unserer Vereins-Herbstfahrt 2010, mit Fahrten auf Fulda, Werra und Weser, kam
die Idee auf, doch einmal eine Wanderfahrt über mehrere Tage auf der Fulda
zu unternehmen.
Gesagt, getan! Gerfried machte die Planung und am 10. Juli ging es dann los.
Mit von der Partie waren John, Bernd und Sigrid, Gerfried und Christel, Dieter und Ute
sowie unser "guter Geist" Ulrich, genannt Ulli.
Startpunkt war am Kanu Club in Bad Hersfeld. Bei schöhnem Wetter und sehr
niedrigem Wasserstand führte uns die 1. Etappe nach Rotenburg. Nach 29 km
(inclusive "Teststrecke", wir wurden auf dem stehenden Gewässer erst einmal
in die falsche Richtung gelockt) wurden wir von Ulli auf dem Campingplatz in Rotenburg
schon erwartet. Ulli ist immer mit Gepäck und Zelten zum Tagesziel vorgefahren, so
daß wir uns mit diesen Sachen nicht zu belasten brauchten. Ulli dafür
unseren lieben Dank.
Abends waren wir dort lecker Essen und haben uns das Städchen angeschaut.
Am nächsten Tag ging es weiter bis zum Kanu-Club Melsungen. Diese Fahrt war
geprägt von Sonnenbrand, wild gewordenen Stechmücken und umsichschlagenden
Paddlern. Ich glaube, es ist keiner ohne Stiche und Schläge davongekommen. Am
Kanu-Club wurden wir von einem dortigen Vereinsmitglied und natürlich Ulli
erwartet und es wurde ein lauschiger Abend mit vielen Geschichten und Annekdoten.
Unsere Weiterfahrt nach Kassel startete bei bewölktem Himmel und schon bald
wurden wir auch zum ersten Mal nass. Nach einer Mittagpause auf einem Campingplatz,
wo wir eine Kleinigkeit gegessen haben (John staunte nicht schlecht, was manche
unter einer Kleinigkeit verstanden haben), wurden wir vor unserem Ziel,
dem PSV Grün-Weiß in Kassel noch einmal richtig durchweicht. Diesmal
mußten wir auch unsere Zelte im Regen aufbauen. Die vorletzte Etappe endete in
Hann.Münden am Kanu-Club. Dort bewirtete uns das Ehepaar Dudek wieder einmal
vorzüglich. Leider war es auch ein Abschiedsessen, denn die Dudeks
bewirtschaften das Clubheim jetzt nicht mehr.
Unsere Abschlusstour führte uns vorbei am Weserstein nach Lippoldsberg, bevor
wir dann am 16. Juli die Heimreise antraten. Alles in allem war es eine schöne
Tour, die vielleicht auf einem anderen Fluß wiederholt wird. Wir freuen
uns schon darauf.
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